Der Abend wechselt langsam die Gewänder, die ihm ein Rand von alten Bäumen hält. Du schaust und von dir scheiden sich die Länder ein himmerlfahrendes und eins, das fällt.
Und lassen dich, zu keinem ganz gehörend, nicht ganz so dunkel wie das Haus, das schweigt, nicht ganz so sicher Ewiges beschwörend wie das, was Stern wird jede Nacht und steigt.
Und lassen dir (unsäglich zu entwirren) dein Leben bange und riesenhaft und reifend, sodass es, bald begrenzt und bald begreifend abwechselnd Stein in dir wird und Gestirn.
Ist es nicht großartig?
Ich mag auch das Weihnachtsgedicht von Joseph von Eichendorf "Markt und Straßen stehen verlassen…" und natürlich "Knecht Ruprecht" oder "Von drauß vom Walde komm ich her", ich weiß nicht so recht, welchen der Titel das trägt.
Beim Witz ist es nach wie vor, der mit den Nonnen ;-).
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/// jim aitchison ////////////////////////////////
"Es ist wichtig, dachte ich, dass ich nicht vergesse, dass ich glücklicher bin als man sein kann. Aber ich vergaß es, immer vergaß ich." (Die ZEIT, Mai 06)
"Wenn sie gefragt wurde, was sie denn nun wolle, was aus ihr werden solle, wo sie denn das Gute, das Wahre suche und so weiter, war ihre Antwort, das wisse sie nicht - zweifellos die beste Antwort, die es gibt, die wahrste, die suchendste Antwort, aber eben nicht auf die Fragen, die die anderen so stellen, das ist es."(Die ZEIT, Mai 06)
"Zeit hat man eigentlich nie. Man muss sie sich nehmen."(Bohlius)
"Wer einmal quer durch Deutschland gefahren ist, der weiß, dass das Land im Wesentlichen aus zwei Dingen besteht: aus Autobahnen und Kühen." (Die ZEIT, 7. Feb. 06)
"Und manchmal, wenn sie zu Mittag esse, Makkaroni mit Tomatensoße, dann setze sie sich auf die Fensterbank und werfe den Schwänen ein paar Löffel voll Makkaroni herunter, weil es sehr komisch aussehe, wenn sich Schwäne mit Tomatensoße bekleckern." (Die ZEIT, 7. Feb. 06)
Es ist wie, wenn jemand gegen eine Glaswand läuft. Dusch. Und dann einfach umkippt.
"Beliebigkeit verkauft sich nicht", sagte Dubbles in die Stille hinein.
"Ich glaub, ich bin jemand, der die schwarze Masse auf dem Toast lieber dünn verteilt", sagte Permell, bevor er sich entschlossen umdrehte & in der großraumigen Limousine verschwand.
1 Comments:
Ganz großartig find ich
Abend von Rainer Maria Rilke:
Der Abend wechselt langsam die Gewänder,
die ihm ein Rand von alten Bäumen hält.
Du schaust und von dir scheiden sich die Länder
ein himmerlfahrendes und eins, das fällt.
Und lassen dich, zu keinem ganz gehörend,
nicht ganz so dunkel wie das Haus, das schweigt,
nicht ganz so sicher Ewiges beschwörend
wie das, was Stern wird jede Nacht und steigt.
Und lassen dir (unsäglich zu entwirren)
dein Leben bange und riesenhaft und reifend,
sodass es, bald begrenzt und bald begreifend
abwechselnd Stein in dir wird und Gestirn.
Ist es nicht großartig?
Ich mag auch das Weihnachtsgedicht von Joseph von Eichendorf "Markt und Straßen stehen verlassen…" und natürlich "Knecht Ruprecht" oder "Von drauß vom Walde komm ich her", ich weiß nicht so recht, welchen der Titel das trägt.
Beim Witz ist es nach wie vor, der mit den Nonnen ;-).
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